Dienstag, 19. September 2017

Thomas Filor warnt: Verrußte Abzüge am Holzofen steigern die Brandgefahr

In dieser Woche macht Immobilienexperte Thomas Filor auf eine potentielle Gefahr in der Immobilie aufmerksam. „Ein Holzofen sollte regelmäßig gewartet werden, da sich im Laufe der Zeit sich die im Ofenrohr festgesetzte Rußschicht leicht entzünden kann“, sagt Filor. „Das geringe Übel wäre eine schlechtere Leistung des Ofens. Hinzu kommen die Rauchbelästigung und die erhöhten Schadstoffemissionen“.

Donnerstag, 14. September 2017

Immobilienexperte Thomas Filor erklärt, warum Kindertagesstätten (Kitas) im Wohngebiet zulässig sind

Nachbarn müssen Kitas im Wohngebiet akzeptieren

In dieser Woche macht Immobilienexperte Thomas Filor auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Hessen (Az.: 3 B 107/17) aufmerksam, laut dem Kinderlärm durch Kitas grundsätzlich zulässig ist und Nachbarn dies akzeptieren müssen. „In der Vergangenheit gab es deutschlandweit schon etliche Fälle, in denen Anwohner sich so vehement gegen den Bau von Kitas gewehrt hatten, dass sie schlussendlich gegen die Baugenehmigung klagten“, erzählt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. Doch das zitierte Urteil legt bei Kitas explizit fest, dass Anwohner kein Recht darauf haben, sich gegen Baumaßnahmen aufgrund der persönlichen Lebenssituation zu wehren. „Das Baurecht ist grundsätzlich grundstücksbezogen. Nachbarn müssen also laute und tobende Kinder ertragen“, so Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg weiter. In dem in Hessen verhandelten Fall ging es um Bewohner, die gegen die Baugenehmigung für eine Kindertagesstätte in ihrer Nachbarschaft geklagt hatten. Geplant waren 66 Kitaplätze, durch die sie starke Einschränkungen befürchteten. „Dabei fürchten viele Anwohner nicht nur eine ihres Erachtens nach unzumutbare Lärmbelästigung, sondern auch Faktoren wie die eingeschränkten Parkplatzmöglichkeiten“, so Filor. Die Anwohner argumentierten im speziellen Fall, eine Kindertagesstätte sei in einem reinen Wohngebiet schlicht und ergreifend nicht zulässig. Das Gericht in Hessen vertritt allerdings eine andere Meinung: Sie seien nicht in der Position, die Rechtsmäßigkeit eines Bauvorhabens – schon gar nicht bei dringend benötigten Kitas - anzuzweifeln. Hierbei werden subjektive und persönliche Befindlichkeiten nämlich nicht mit einbezogen. Zumal ist vor allem in Wohngebieten „die Einrichtung von Kinderbetreuungseinrichtung objektiv geboten“. „Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass ein Gebietserhaltungsanspruch darauf beschränkt ist, jene Vorhaben zu verhindern, die weder regelmäßig noch ausnahmsweise in einem Baugebiet zulässig sind“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. „Kitas mögen zwar Geräuscheinwirkungen hervorheben, rufen aber beispielweise keine starken Umwelteinschränkungen vor“, bestätigt Filor abschließend das Urteil des VGH Hessen.

Dienstag, 12. September 2017

Immobilienexperte Thomas Filor: Bau des Eigenheims wird zunehmend teurer

Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg macht darauf aufmerksam, dass drei von vier Eigenheimen teurer werden, als ursprünglich geplant. „Grund dafür sind die hohen Baukosten, die nicht nur öffentliche Gebäude betreffen, sondern eben auch viele private Bauherren zu spüren bekommen“, so Thomas Filor. Laut einer aktuellen Umfrage der Beratungsfirma Almondia wurde leider auch jeder zweite Bau nicht pünktlich fertig.

Donnerstag, 7. September 2017

Immobilienexperte Thomas Filor: Preisexplosionen in den „Big 7“ – können wir bald aufatmen?

Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg macht auf eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) aufmerksam, laut der sich die Immobilienpreise in der Hansestadt bis zum Jahr 2030 durchschnittlich 0,9 Prozent pro Jahr verteuern wird. Dies bedeutet, dass der Preisauftrieb zumindest leicht abgeschwächt wird – so auch in den anderen „Big 7“-Städten. „Die Nachfrage in Hamburg ist zwar nach wie vor sehr hoch, jedoch wird dies womöglich nicht länger als ein paar Jahre anhalten“, so Thomas Filor.

Donnerstag, 31. August 2017

Thomas Filor: Den Wert der Immobilie steigern


Immobilienexperte Thomas Filor macht darauf aufmerksam, dass ein Balkon den Wert einer Immobilie steigern kann – und der Vermieter auch dementsprechend mehr Geld vom Mieter verlangen kann. Wichtig dabei ist jedoch, dass der Balkonbau überhaupt zulässig ist und baurechtlich geprüft wurde. „Ist dies nicht der Fall, hat der Vermieter kein Recht auf höhere Mietforderungen“, so Filor.

Donnerstag, 24. August 2017

Thomas Filor: Vermieter muss Montage einer Satellitenschüssel genehmigen

Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg macht darauf aufmerksam, dass die Montage einer Satellitenschüssel meist nicht ohne die Erlaubnis des Vermieters stattfinden darf. Dies bestätigt auch der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. „Vor der Installation muss der passende Ort für eine Montage gefunden werden. Dies gestaltet sich beispielsweise bei denkmalgeschützten Häusern sehr schwierig“, so Filor. 

Dienstag, 22. August 2017

Immobilienexperte Thomas Filor über die Pflege des Grundstücks


Immobilienbesitzer müssen ihr Grundstück regelmäßig kontrollieren – und gegebenenfalls auch Bäume fällen

In dieser Woche macht Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg darauf aufmerksam, wie Immobilienbesitzer mit ihrem Grundstück umgehen sollten. „Beispielsweise müssen Immobilienbesitzer Bäume auf ihrem Grundstück fällen, wenn dies nötig ist. Kommt nämlich jemand durch einen herabfallenden Ast zu Schaden, ist der Eigentümer dafür verantwortlich und muss haften“, so Thomas Filor. Jedoch erklärt die Rechtsanwaltskammer Oldenburg, dass die Verkehrssicherungspflicht auch „Grenzen“ hat. Demnach sind Eigentümer nur für jene Schäden verantwortlich, die von einem Laien zu erkennen sind. So jedenfalls entschied das Oberlandesgericht Oldenburg (Az.: 12 U 7/17). In dem genannten Fall hatte eine Frau ihr Auto unter einer Rotbuche geparkt. Diese stand in einer Wohnanlage. Das Fahrzeug wurde von einem herabfallenden Ast beschädigt, was einen Sachschaden von rund 9000 Euro verursachte. „Die Frau reagierte, wie es wohl die meisten tun würden: Sie verständigte die Hausverwaltung und forderte entsprechenden Schadensersatz“, so Immobilienexperte Thomas Filor weiter. Sie warf der Hausverwaltung vor, den Baum nicht richtig untersucht zu haben. Ein Gutachten bewies, dass die Rinde an einer Astgabelung verdickt war. „Dies kann bei Bäumen durchaus auf Instabilität hinweisen“, so Thomas Filor aus Magdeburg weiter. Daher war die Klägerin der Auffassung, die Hausverwaltung hätte sich fachmännischen Rat einholen müssen. Schlussendlich entschied das Oberlandgericht jedoch, private Immobilienbesitzer müssten die Bäume zwar einer Sichtprüfung unterziehen, seien aber nur hauptverantwortlich, wenn sie offensichtliche Krankheiten übersehen oder ignorieren. „Dazu gehören abgestorbene Baumteile, Rindenverletzungen oder sichtbarer Pilzbefall“, erklärt Immobilienexperte Filor abschließend. Die Instabilität der Rotbuche wäre also nur für einen Fachmann erkennbar gewesen, weshalb die Klägerin ihren Schaden selbst tragen musste.